Berechne deinen BMI
Gib deine Körpergröße und dein Gewicht ein, um deinen Body-Mass-Index zu ermitteln.
💡 Was ist der BMI und wie wird er berechnet?
Der Body-Mass-Index (BMI) einfach erklärt
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl, die das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße setzt. Er dient Ärzten, Ernährungsberatern und Gesundheitsorganisationen als grober Richtwert, um Untergewicht, Normalgewicht oder Übergewicht einzuschätzen.
Die Formel zur Berechnung lautet: Körpergewicht (in kg) geteilt durch Körpergröße (in Metern) zum Quadrat.
Ein Rechenbeispiel: Eine Person wiegt 70 kg und ist 1,75 m groß. Die Rechnung lautet: 70 / (1,75 x 1,75) = 22,9. Der BMI liegt in diesem Fall bei 22,9, was einem gesunden Normalgewicht entspricht.
📊 Die BMI-Tabelle der WHO (Kategorien)
Was bedeutet dein berechneter BMI-Wert?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt den BMI in verschiedene Gewichtsklassen ein. Diese Werte gelten in der Regel für erwachsene Frauen und Männer (ab 19 Jahren):
- Unter 18,5: Untergewicht (Eventuell auf ausreichende Kalorienzufuhr achten)
- 18,5 – 24,9: Normalgewicht (Optimaler Bereich für die körperliche Gesundheit)
- 25,0 – 29,9: Übergewicht (Sogenannte Präadipositas)
- Ab 30,0: Adipositas (Starkes Übergewicht, oft verbunden mit höheren gesundheitlichen Risiken)
Wichtig: Für Kinder, Jugendliche und Senioren ab 65 Jahren gelten abweichende Richtwerte, da sich der Körper im Wachstum oder im Alter verändert.
⚠️ Kritik am BMI: Warum er nicht perfekt ist
Die Schwächen des Body-Mass-Index
Obwohl der BMI ein schneller und weltweit genutzter Richtwert ist, wird er von Medizinern und Sportwissenschaftlern oft scharf kritisiert, da er die individuelle Körperzusammensetzung völlig ignoriert.
Die drei größten Kritikpunkte am BMI sind:
- Muskeln vs. Fett: Muskelgewebe ist deutlich schwerer als Fettgewebe. Sehr sportliche Menschen (wie Bodybuilder oder Kraftsportler) haben oft einen BMI über 25 oder sogar über 30. Laut BMI wären sie übergewichtig, obwohl ihr Körperfettanteil extrem gering ist und sie kerngesund sind.
- Die Fettverteilung: Der BMI sagt nichts darüber aus, wo am Körper das Fett sitzt. Gefährlich ist vor allem das innere Bauchfett (viszerales Fett), während Fett an Hüften und Oberschenkeln gesundheitlich oft unbedenklicher ist. Hier ist das Messen des Bauchumfangs wesentlich aussagekräftiger.
- Alter und Geschlecht: Männer haben von Natur aus mehr Muskelmasse als Frauen. Zudem verschiebt sich der ideale BMI im Alter leicht nach oben, da ein paar Kilo mehr im höheren Alter wichtige gesundheitliche Reserven bei Krankheiten bilden können.
Betrachte deinen berechneten BMI daher immer nur als erste, grobe Orientierung und ziehe im Zweifel präzisere Werte wie den Körperfettanteil oder ein ärztliches Gespräch vor.
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